urzeitkrebs_lang Die March-Thaya-Auen sind neben der Region Neusiedlersee-Seewinkel eines der letzten europäischen Refugien der Urzeitkrebse. Urzeitkrebse sind höchstwahrscheinlich im Meer entstanden und existieren nun schon seit 280 Millionen Jahren.

Ihre Eier können Jahrzehnte, möglicherweise Jahrhunderte der Trockenheit überdauern. Ruhiges Wasser und reichlich Wärme sind die Voraussetzung, dass Larven aus den Dauereiern schlüpfen und sich innerhalb weniger Tage zu geschlechtsreifen Krebsen entwickeln.


Leben in warmen Tümpeln

Die Überschwemmungswiesen der March-Thaya-Auen, die von den Bauern bewirtschaftet und erhalten werden, sind ein idealer Lebensraum für Urzeitkrebse. Die Urzeitkrebse wiederum tragen dazu bei, dass die March-Auen im Frühjahr ein attraktiver Rastplatz für Wasser- und Watvögel sind: Sie sind ein wichtiger Teil ihrer Nahrung.


TIPP

Besonders gut kann man die kleinen Lebewesen bei der "Tümpelwiese" beim Marchegger Pulverturm und in den "Langen Lüssen" bei Marchegg-Bahnhof beobachten. Hier tummeln sich bei Überschwemmungen viele verschiedene Arten.

Die Naturführer bieten spannende Exkursionen in die Welt der Urzeitkrebse an.

AU | ABENTEUER

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